Schlacht bei Austerlitz Sieg Napoleon I Gen. Rapp Elite Mamluken Kavallerie 1805

EUR 50,00 Sofort-Kaufen oder Preisvorschlag 24d 2h, 30 Tage Rücknahmen, Kostenloser PayPal-Käuferschutz in unbegrenzter Höhe.

Verkäufer: Top-Rated Seller telemeken (3.180) 100%, Artikelstandort: Bayern, Versand nach: Worldwide, Artikelnummer: 262862534242 Schlacht bei Austerlitz am 2. Dezember 1805 – General Rapp meldet dem Kaiser den Rückzug der russischen Garde. Originaldruck, um 1890. Nach dem Originalgemälde von Francois Gérard in der Nationalgalerie zu Versailles. In der Platte signiert. Journalausschnitt in der Größe 350 x 210 mm. Mit vertikaler, mittiger Bugfalte. Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand. Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!! 100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!! Besichtigung jederzeit möglich. 100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint! Visit any time. Bitte warten, hier kommt gleich ein großes Bild!!! Aus großem Bildarchiv, weitere Angebote in meinem ebay-shop! Out of a large archiv, more offers in my ebay shop! Das Angebot wird als Sammlerstück verkauft - Urheberrechte sind im Kauf ausdrücklich NICHT enthalten!!! This offer is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here. Weitere historische Originale finden Sie in meinem ebay-shop!!! For more original historical prints please take a look in my ebay-shop!!! Versand ausschließlich per Einschreiben. Zu Rückgabe und AGB bitte mich-Seite beachten. Die dort hinterlegten Informationen sind verbindlicher Bestandteil dieses Angebots/dieser Artikelbeschreibung! 1805, 19. Jahrhundert, 2. Dezember 1805, 601 67 Brno, Adel, Akademische Kunst, Akademische Malerei, Alexander I., Altmeisterlichkeit, Aristokratie, Armee, Ars gratia artis, Bildnis, Bildniskunst, Böhmen und Mähren, Brno-město, Brünn, Dekorative Graphik, Dreikaiserschlacht, Dritter Koalitionskrieg, Dynastie, Dynastien, Edelleute, Ehrenzeichen, Elite, Elitetruppe, Emblem, Emperor Napoleon, Europa, Europäer, Europäische Geschichte, F-77300, France, Frankreich, Frankreich, Franz II./I., Franz von Weyrother, Französische Revolution, Garde-Regimenter, Gemälde, Genealogie, General, Generäle, Genre, Genremalerei, Geschichte, Grande Armee, Grande Nation, Graphik, Großbürgertum, Großer Generalstab, Heer, Heeresleitung, Heerführer, Heerwesen, Heraldik, Herrschaft, Herrscher, Herrscherhäuser, High Society, Historically, Historicism, Historienbilder, Historisch, Historische Bilder, History, Hochadel, Hochkultur, Hostěrádky-Rešov, Ikone, Ikonografie, Imperator, Jihomoravský kraj, Johann I. Josef, Kaiser Napoleon I., Kaiserreich, Kaiserzeit, Kobylnice, Kultur, Kulturgeschichte, Kunst, Kunstgeschichte, Le Couronnement de l‘Empereur et de l‘Impératrice, Legenden, Leibfahne, Majestät, Michail Kutusow, Militär, Militärgeschichte, Militaria, Militärmalerei, military, Monarch, Monarchie, Napoleon Bonaparte, Napoléon Ier en costume du Sacre, Neunzehntes Jahrhundert, nobels, Nobilitiy, Oberster Kriegsherr, Offizier, Offiziere, Okres Brno-venkov, Österreich, Patriotismus, Persönlichkeiten, Portrait de Napoléon en costume impérial, Pracký kopec, Pratzeberg, Pratzen, Regentschaft, Russland, Schlacht bei Austerlitz, Sokolnice, Souverän, Staatsoberhaupt, Südmähren, Tradition, Truppe, Tschechien, Újezd u Brna, Uniform, Uniformkunde, Vaterland, Wappen, Zeitgeschehen, Zeitgeschichte, Reiter, Pferde, Kavallerie, Säbel, Degen, Fahne, Fahnen, Standerten, Mamluken, Mamlūken, Mamelucken, Mamelukken, Mamaluken, Mamalukken, Ghilman, DMG Ġilmān, Militärsklaven, zentralasiatisch, türkisch, kaukasisch, Abbasidenkalifen, Heerführer, Königsmacher, مملوك , mamlūk, مماليك, mamālīk, arabisch malaka, Militärdienst Jacques-Louis David (* 30. August 1748 in Paris; † 29. Dezember 1825 in Brüssel) war ein französischer Historienmaler des Klassizismus. Leben und Werk Sein Werk gliedert sich in drei Epochen. Als Hofmaler des französischen Königshauses und Mitglied der französischen Akademie schuf er zahlreiche Bilder mit antiken Motiven. Das gestische Pathos vieler seiner Figuren übernahm David von Jean-Baptiste Greuze. David war zuerst Schüler von Joseph-Marie Vien. Er beteiligte sich 1771 mit dem Bild Mars im Kampf mit Minerva an der Ausschreibung zum Prix de Rome. 1774 erhielt er für sein Gemälde Der Arzt Erasistratos entdeckt die Ursache der Krankheit des Antiochus den ersten Preis des Prix de Rome, ein Stipendium für einen mehrjährigen Aufenthalt in Rom. David reiste mit seinem Lehrer nach Rom, wohin derselbe als Direktor der Académie de France à Rome übersiedelte. In Rom widmete sich David dem Studium der Antike, Michelangelos und Raffaels, wobei Raffael seinen Ehrgeiz besonders anstachelte. Daneben wirkten Guido Reni und Domenichino auf ihn ein. Diese verschiedenartigen Einflüsse zeigen sich auch in seinem Erstlingsbild, dem 1779 vollendeten heiligen Rochus mit den Pestkranken vor der Madonna. Nachdem er 1781 nach Paris zurückgekehrt war, stellte er 1783 einen Belisar (Musée des Beaux-Arts, Lille) und 1784 eine trauernde Andromache aus, die ihm die Aufnahme in die Académie royale de peinture et de sculpture verschaffte. Im Auftrag des Königs malte er darauf den Schwur der Horatier (1784, im Louvre), der im Salon de Paris von 1785 großen Erfolg hatte. Man sah über das Theatralische der Situation, das unwahre Pathos und die trockene Färbung hinweg. Für dieses Bild hatte David neue Studien in Rom gemacht. In derselben Richtung bewegte sich der Stil der Gemälde La Mort de Socrate (1787) und 'Brutus, dem die Leichen seiner Söhne ins Haus gebracht werden' (1789, im Louvre, wo sich auch das 1788 gemalte Les Amours de Pâris et d'Hélène befindet). Nach Beginn der Revolution wurde David politisch tätig und beeinflusste die französische Malerei. Im Auftrag der Gesetzgebenden Versammlung begann er den Schwur im Ballhaus, eine riesenhafte Komposition, die unvollendet geblieben ist (im Louvre). Als entschiedener Republikaner wurde er 1792 Mitglied des Corps électoral von Paris und Konventsdeputierter und stimmte als solcher für die Hinrichtung des Königs Ludwig XVI. Seine Stellung als Abgeordneter und Mitglied des Nationalkonvents nutzte David dazu, um in jenen Zeiten des Umsturzes so vieler Kunstinstitute manches zu erhalten. Andererseits betrieb er die Aufhebung der Akademie. In seiner Macht stand es, die Zerstörung vieler Kunstwerke zu verhindern; er unterließ es aber, weil er von den vielen alten Denkmälern der Malerei, Skulptur und Architektur nichts als gut anerkannte, sondern auch hier vom Grund auf neu schaffen wollte. Als Jakobiner und Freund Maximilien de Robespierres und Jean Paul Marats übte er auch im Sicherheitsausschuss bedeutenden Einfluss aus; doch hatte dies die Folge, dass er in den Sturz Robespierres (Juli 1794) mit verwickelt war und eingekerkert wurde. Durch die Amnestie vom 26. Oktober 1795 bzw. die Bemühungen seiner Schüler und Verehrer wurde er gerettet. Während dieser wechselvollen Erlebnisse vollendete er zwei realistisch aufgefasste Gemälde, den Tod Lepelletiers de Saint-Fargeau und den Tod Marats. Auf seinem Bild Der Tod des Marat, das er 1793 im Auftrag des Konvents malte, stilisierte David den kurz zuvor ermordeten Jean Paul Marat zum politischen Märtyrer der Revolution. Es hängt heute in den Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel. Deutlich einfacher in der Ausführung, jedoch kaum weniger berühmt ist Davids ebenfalls 1793 entstandene Federzeichnung mit der Darstellung der vormaligen Königin Marie Antoinette auf dem Weg zu ihrer Hinrichtung am 16. Oktober 1793. Im Gefängnis entstand der Entwurf zu seinen Sabinerinnen, den er 1799 ausführte und der sich heute im Louvre befindet. Schließlich bot Napoleons Machtergreifung eine neue Chance und somit den Beginn einer neuen Epoche für David. Das Monumentalgemälde Die Krönung Napoleons I. und der Kaiserin Josefine in der Kathedrale Notre-Dame in Paris am 2. Dezember 1804 entstand in den Jahren 1806 / 1807. Es wurde 1808 im Regierungspalast aufgehängt und befindet sich ebenfalls im Louvre. In der Folgezeit entstanden viele Napoleon-Porträts und Schlachtenbilder. Während der Herrschaft Napoleons verherrlichte David in seinen Bildern die Taten und Feste des Kaisertums. Davids Hauptwerke aus jener Zeit sind Napoleon zu Pferde, den St. Bernhard hinansprengend (Museum zu Versailles; Berliner Schloss, Trophäe Blüchers); die Krönung Napoleons (Louvre, le sacre genannt); Napoleon im Kaiserornat; die Verteilung der Adler 1810 (Museum in Versailles); das Fest auf dem Stadthaus etc. Außerdem schuf er 1814 Leonidas in den Thermopylen (im Louvre), das Porträt Pius' VII. und das Bildnis der auf einem Ruhebett hingestreckten Madame Récamier (Louvre). Mit Napoleons ging auch Davids Glücksstern in Frankreich unter. Als „Königsmörder“ wurde er 1816 aus der Liste der Mitglieder des Instituts gestrichen und aus Frankreich verbannt. Eine Einladung des Königs von Preußen - Friedrich Wilhelm III. - nach Berlin, wo er die Direktion sämtlicher Kunstanstalten übernehmen sollte, schlug er aus und zog nach Brüssel, um wenigstens in der Nähe Frankreichs zu weilen. Hier malte er trotz seines Alters und sonstigen Missgeschicks weiter, stellte die dabei entstandenen Gemälde in Gent, Brüssel und einige auch in Paris aus, war aber nicht dazu zu bewegen, auf dem Weg der Bitte die Gnade des Königs von Frankreich, Louis XVIII, zu gewinnen. Seine letzten größeren Gemälde, die jedoch seine alternde Hand und abnehmende Energie deutlich verraten, sind Der Zorn des Achilles (1819), Mars von Venus und den Grazien entwaffnet, Amor und Psyche und Der Abschied der Nymphe Eucharis von Telemach (1820). David starb am 29. Dezember 1825 in Brüssel und wurde auf dem Friedhof von Evere bei Brüssel beigesetzt, abgesehen von seinem Herz, das auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise bestattet wurde (siehe Herzbestattung). Die Zahl seiner Werke ist sehr groß; viele Gemälde befinden sich im Louvre und im Schloss Versailles. Im deutschsprachigen Raum ist Napoleon am Großen St. Bernhard im Wiener Belvedere zu sehen, ein Porträt in der Münchener Neuen Pinakothek und ein Werk im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel. 2012 wurden auf dem Kunstmarkt bis zu 7 Millionen US-Dollar für eines seiner Ölgemälde gezahlt. Auszeichnungen 1774 - Prix de Rome 1784 [?] - Mitglied der Académie royale de peinture et de sculpture Schüler David bildete über 400 Schüler heran, unter denen Antoine-Jean Gros, Jean-Baptiste Debret, François Gérard, Germain-Jean Drouais, Anne-Louis Girodet-Trioson, Jean-Auguste-Dominique Ingres, Johann Peter Krafft, Alexandre Abel de Pujol, Michel-Martin Drolling, Jean Victor Schnetz, Johann Baptist Joseph Bastiné, Robert Lefèvre, Jacques-Laurent Agasse und Pieter Van Hanselaere die bedeutendsten sind. David hat einen lange reichenden Einfluss auf die moderne französische Malerei ausgeübt. Auch hat er den Grund zu der gediegenen technischen Bildung gelegt, welche einen Hauptvorzug der französischen Schule ausmacht. Auch in einigen von seiner antikisierenden Richtung unabhängigen, auf naturalistische Auffassung gegründeten Bildnissen, hat er Dauerndes geschaffen. Seine historische Bedeutung ist im Zusammenhang mit der Französischen Revolution und der Napoleonischen Ära auf dem Gebiet der bildenden Kunst von epochaler Bedeutung. Die Schlacht bei Austerlitz (französisch Bataille d'Austerlitz, tschechisch Bitva u Slavkova, russisch Битва под Аустерлицем), auch die Drei-Kaiser-Schlacht genannt, ist eine der bekanntesten Schlachten der Napoleonischen Kriege. Am Pratzeberg zwischen Brünn (Brno) und Austerlitz (Slavkov u Brna) in Mähren besiegte Kaiser Napoleon I. von Frankreich eine Allianz aus österreichischen Truppen unter Kaiser Franz II. und russischen Truppen unter Zar Alexander I. Die Schlacht fand am Montag, dem 2. Dezember 1805, statt, exakt ein Jahr nach der Kaiserkrönung Napoleons I. in Paris. Sie wird oft auch die Dreikaiserschlacht genannt, obwohl der österreichische Kaiser Franz I. nicht auf dem Schlachtfeld anwesend war. Feldzug von 1805 Nach den relativ friedlichen Jahren 1803 und 1804 unterzeichneten im April 1805 Großbritannien und Russland einen Vertrag zur Besetzung der Niederlande und der Schweiz. Österreich trat der Allianz bei, nachdem Genua von Frankreich annektiert und Napoleon zum König Italiens ausgerufen worden war. Napoleon bereitete die Invasion Englands vor und hatte dazu Invasionstruppen von 150.000 Mann bei Boulogne versammelt. Angesichts der drohenden Übermacht von Großbritannien, Russland und Österreich beabsichtigte Napoleon, die Großmächte einzeln zu schlagen. Die mangelnde Abstimmung zwischen den Koalierten lieferte ihm dazu Gelegenheit: Österreich und Russland hatten bei ihren Aufmarschplänen die unterschiedlichen Kalender in Österreich und Russland ignoriert, sodass die Österreicher nach Bayern vorpreschten. In großer Eile wurde die französische Grande Armée vom Ärmelkanal abgezogen und nach Osten geworfen. Der erste Schlag traf mit einer Blitzkampagne die Österreicher in Ulm (25. September bis 20. Oktober 1805), wo General Karl Mack von Leiberich gezwungen wurde, mit einem Teil seiner Armee zu kapitulieren. Damit stand Napoleon der Weg nach Wien offen: Nach kleineren Scharmützeln entlang der Donau gelang seinen Truppen am 13. November die kampflose Einnahme Wiens. Von Italien her rückten weitere französische Truppen heran. Napoleon verfolgte die zurückweichenden Russen in Richtung der mährischen Stadt Brünn, da er eine Entscheidungsschlacht erzwingen wollte, bevor sich die überlegenen Feindkräfte vereinen konnten. Insbesondere einen sich abzeichnenden Kriegseintritt Preußens wollte Napoleon vermeiden. Deshalb lockte er die Russen und Österreicher durch geschickte Vortäuschung eigener Schwäche in die Schlacht von Austerlitz. Schlacht Wetter Vor der Schlacht betrug die Temperatur zwischen 1 und 2,5 Grad Celsius. Am Abend des 1. Dezembers 1805 wandelte sich das bewölkt-bedeckte Wetter zu einer wolkenlosen Nacht. Am 2. Dezember herrschte dichter Bodennebel, der erst der legendären Sonne von Austerlitz wich. Die Temperatur betrug während der Schlacht ca. 5 Grad, der Himmel am Nachmittag war bewölkt mit zeitweiligem Regen. Der Historiker Uhlíř hat folgende meteorologischen Daten für die Stadt Brünn zusammengetragen: Datum ds. Temp. Wind Wetter 29.11. 1,1 °C schwach Regen, Nebel 30.11. 2,0 °C schwach Schneefall 1.12. 2,5 °C mittel Nebel 2.12. 5,2 °C schwach Nebel, Regen 3.12. 2,5 °C schwach Schneeregen Schlachtfeld Das Schlachtfeld umfasst ein Quadrat mit ca. 12 km Seitenlänge, das durch zwei Verkehrsachsen bestimmt wird: Im Westen liegt die Süd-Nord-Verbindung von Wien nach Brünn (die einzige Nachschublinie Napoleons) und im Norden die Ost-West-Verbindung von Olmütz nach Brünn (die Anmarschrichtung der Russen). Ein südöstlicher Abzweiger dieser Straße führt zur kleinen Stadt Austerlitz, nach welcher die Schlacht benannt ist. Im Südwesten grenzten zwei damals sumpfige Teiche, welche teilweise zugefroren waren, das Schlachtfeld ab. Aus diesen fließt der Goldbach in nördlicher Richtung, bis er die Straße nach Olmütz kreuzt. Nordöstlich dieser Kreuzung befindet sich der Santon-Hügel, der Napoléon während der Schlacht als Hauptquartier diente. Im Süden, entlang des Goldbachs, befinden sich die kleineren Ortschaften Telnitz und Sokolnitz. Von Südosten nach Nordwesten erstreckt sich diagonal der schlachtentscheidende, sanft ansteigende Pratzeberg. Pläne Die Alliierten besprachen ihre Pläne im Dorf Krenowitz, wo sowohl der russische Zar Alexander I. als auch der österreichische Kaiser Franz II./I. ihre Hauptquartiere aufgeschlagen hatten. Trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit und der von Napoléon geschickt vorgetäuschten Schwäche zögerten Kaiser Franz II./I. und General Kutusow, einen Angriff einzuleiten, denn ihre Seite erwartete Verstärkungen. Zar Alexander I. jedoch, gestärkt durch seine draufgängerischen Adligen und unterstützt vom österreichischen General und Stabschef Franz von Weyrother, entschied sich anzugreifen. Der mit dem Gelände vertraute General von Weyrother arbeitete die Angriffspläne aus, die am 2. Dezember 1805 um 01:00 Uhr den versammelten Generälen verlesen wurden. Viele Generäle konnten zu so später Stunde ihre Konzentration nicht aufrechterhalten, und General Kutusow soll dabei sogar eingenickt sein. Die mangelhafte Kommunikation und fehlende Hinterfragung der Pläne haben einen Teil der späteren Probleme eingeleitet. Der Plan der Alliierten mit ihrer Truppenstärke von ca. 85.400 Mann (davon ca. 16.000 Österreicher) sah eine Attacke auf beiden Flügeln der Franzosen vor, wobei die Alliierten von General von Weyrother in sieben Teilstreitkräfte (Kolonnen) unterteilt wurden. Am rechten Flügel sollten 13.000 Mann unter dem russischen Generalleutnant Bagration, unterstützt von der 4.600 Mann starken Kavallerie (5. Kolonne) unter Feldmarschall Liechtenstein (gleichzeitig Oberbefehlshaber des österreichischen Teils der Streitkräfte), die französischen Kräfte auf der Straße von Brünn nach Olmütz binden. Der Hauptangriff der Alliierten auf dem linken Flügel mit 59.300 Mann sollte Napoléon von seinem Nachschub aus Wien abschneiden und ihn Richtung Brünn zurückwerfen. Die österreichische Kavallerie-Vorhut unter Feldmarschall Kienmayer (5.100 Mann) sollte der 1. Kolonne (8.500 Mann) unter Generalleutnant Dochturow den Weg zur Eroberung des Dorfs Telnitz bahnen. Die 2. Kolonne (11.700 Mann), unter dem französischen Exil-Generalleutnant in russischen Diensten Langeron, sollte unterdessen das etwas weiter nördlich gelegene Dorf Sokolnitz einnehmen, unterstützt durch die 3. Kolonne (10.000 Mann) unter Przybyszewski. Befehlshaber dieser drei russischen Kolonnen war der General der Infanterie Buxhöwden. Die 4. Kolonne (23.000 Mann) unter dem Befehl von Generalleutnant Kolowrat und Generalleutnant Miloradowitsch im Zentrum sollte den erfolgreichen Angriff der drei Kolonnen verstärken. Die russische Garde (8.500 Mann) unter Großfürst Konstantin, dem Bruder des Zaren, wurde nördlich des Hauptquartiers bei Krenowitz in Reserve gehalten. Napoleon hatte seinen Plan bereits am Vorabend, am 1. Dezember 1805 um 20:30, seinen Generälen übermittelt. Seine 73.000 Mann starke Armee sollte sich in der ersten Phase defensiv aufstellen; konzentriert am französischen linken Flügel (entspricht dem russischen rechten Flügel). Die Frontlinie bildete das V. Korps (19.200 Mann) unter Marschall Lannes, unterstützt von Marschall Murats Kavalleriereserve (5.600 Mann), dahinter das I. Korps (13.000 Mann) unter Marschall Bernadotte, die Grenadiere Oudinots (5.700 Mann) und die kaiserliche Garde (5.500 Mann) unter Marschall Bessières. Der rechte Flügel wurde einzig vom IV. Korps (23 600 Mann) unter Marschall Soult gehalten. Auch auf dem rechten Flügel konzentrierte Napoleon seine Kräfte links, indem er die beiden Divisionen Saint-Hilaire und Vandamme beim Dorf Puntowitz massiert aufstellte und einzig der Division Legrand, unterstützt durch die leichte Kavalleriebrigade Margaron, die Verteidigung der vom russischen Hauptangriff bedrohten Stellungen um Telnitz und Sokolnitz übertrug. Napoléon wusste hierbei, dass Teile des III. Korps (6.600 Mann) unter Marschall Davout nach einem Eilmarsch aus Wien (120 km in 50 Stunden) am frühen Morgen eintreffen würden. Sobald seine rechte Flanke gesichert sein würde, wollte Napoléon die beiden massierten Divisionen Soults die Pratzen-Anhöhe erobern lassen und somit den Feind teilen. Verlauf der Schlacht Süden Um 7 Uhr des 2. Dezember 1805 begann die Vorhut unter Kienmayer von Mönitz aus den Angriff auf Telnitz, das von der Division Legrand verteidigt wurde. Als die 1. Kolonne unter Dochturow um 8 Uhr ebenfalls in die Schlacht geworfen wurde, mussten die Franzosen Telnitz räumen. Um 8:30 griff die 2. Kolonne unter Langeron, unterstützt durch die 3. Kolonne unter Przybyszewski, das Dorf Sokolnitz an, bis um 9 Uhr, trotz einer zwischenzeitlich erfolgreichen Gegenattacke der Ersatzkräfte Davouts, beide Dörfer in alliierter Hand waren. Dieser alliierte Erfolg war teuer erkauft: Die Division Legrand und die Kräfte des III. Korps stoppten drei russische Kolonnen und die Vorhut Kienmayers (ca. zwei Drittel der russischen Hauptattacke). Zentrum Einzig die ahnungslos den anderen Kolonnen folgende 4. Kolonne unter Kolowrat und Miloradowitsch stand dem Hauptangriff Napoléons gegenüber. Napoléon fragte Marschall Soult, wie lange seine Divisionen benötigten, um den Pratzeberg zu besetzen. Weniger als zwanzig Minuten, antwortete Soult. Dann warten wir noch eine Viertelstunde, lautete die Antwort des Kaisers. Um 09:00 lichtete sich der Nebel, und die Sonne begann zu scheinen (le beau soleil d'Austerlitz). Die Division St. Hilaire eroberte das Dorf Pratzen und erreichte den Gipfel der Anhöhe. Die Division Vandamme zur Linken stieß auf Widerstand im Dorf Jirschowitz. Um 09:30 hatten die Franzosen die Anhöhe erobert. Die Überraschung der Alliierten war komplett. Der Oberfeldherr Kutusow begleitete die 4. Kolonne Miloradowitsch und Kollowrat, als er die Franzosen im Zentrum wahrnahm. Er befahl der Kolonne, umzukehren und die Franzosen zu vertreiben. Die 2. Kolonne Langeron schickte die Brigade Kamensky zur Verstärkung. Zwischen-zeitig konnte die Brigade Jircik den Berggipfel noch einmal zurückerobern. Bis 12:00 dauerte der von beiden Seiten unerbittlich geführte Kampf um den Pratzeberg, als die Franzosen siegten. Napoleon befahl den Divisionen St. Hilaire und Vandamme, nach Süden zu schwenken und die verbleibenden russischen Kolonnen anzugreifen. Damit entblößte Napoleon die Flanke der beiden Divisionen gegenüber der bisher in Reserve gehaltenen russischen Garde unter Großfürst Konstantin. Die russische Gardekavallerie vernichtete um 13:00 ein rasch in die Bresche geschicktes französisches Bataillon. Napoleon sandte die französische Gardekavallerie unter Oberst Morland, um die Russen zu stoppen. Morland fiel, der Versuch misslang. Erst die Intervention des General Rapp, eines engen Vertrauten von Napoleon, mit der Elite-Mamluken-Kavallerie führte zum Gelingen. Die Erfolgsmeldung dieser Attacke ist im Gemälde von Gérard verewigt. Mit der Zersprengung der russischen Garde konnten die Divisionen St. Hilaire und Vandamme ihre Attacke der drei russischen Kolonnen fortsetzen, welche in der Front vom III. Korps von Davout bedrängt wurden. Norden Im Norden standen auf der Straße von Brünn nach Olmütz die russischen Truppen unter Bagration, unterstützt von der Kavallerie Liechtensteins, den französischen Truppen des V. Korps (19 200 Mann) unter Lannes gegenüber, unterstützt von Murats Kavalleriereserve. Um 9 Uhr begann Bagration mit seiner Attacke gegen die Divisionen Suchet und Caffarelli. Er versuchte erfolglos, die linke Flanke der Franzosen zu umfassen. Südlich der Positionen von Bagration lieferten sich die Reiter Liechtensteins und Murats erbitterte Gefechte, unterstützt von Einheiten des I. Korps (13.000 Mann) unter Bernadotte. Als Bagration einsah, dass er den Widerstand der Franzosen nicht brechen konnte, begann er seine Einheiten zu extrahieren und den geordneten Rückzug anzutreten. Rückzug Die Schlacht war entschieden, der Rückzug der Verbündeten war allgemein und artete bald in wilde Flucht aus. Auf einem sich zwischen den Satczaner und Mönitzer Teichen hinziehenden schmalen Damm drängte sich alles zusammen; einige wagten sich auf die dünne Eisdecke der Teiche und ertranken, da diese unter dem Beschuss französischer Artillerie zusammenbrach. Die Österreicher berechneten ihren Verlust mit 4000 Toten, die Russen den ihren mit 11.000 Toten. Die Franzosen kamen auf 1290 Tote und 6943 Verwundete, machten über 12.000 Kriegsgefangene und rühmten sich, 180 Kanonen sowie das gesamte Gepäck erbeutet zu haben. Die Bronze der eroberten Kanonen wurde zum Guss der Vendôme-Säule auf dem Pariser Place Vendôme verwendet. Nach der Schlacht Napoleon I. verlegte am 3. Dezember 1805 sein Hauptquartier auf das Schloss Austerlitz. Er traf am 4. Dezember bei Nasiedlowitz mit Kaiser Franz II. zusammen und schloss am 6. Dezember in Austerlitz einen Waffenstillstand, dessen erste Bedingung der sofortige Abzug der Russen war. Am 26. Dezember schließlich wurde der Feldzug durch den Frieden von Pressburg beendet, welcher dem schon lange dahinsiechenden Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation den Todesstoß versetzte und die Souveränität von Frankreich über Venedig, Istrien und Dalmatien besiegelte. Napoleons Bulletin an seine Soldaten Soldaten, ich bin mit Euch zufrieden. Ihr habt während des Tags bei Austerlitz alles bewiesen, was ich von eurer Unerschrockenheit erwartete; ihr habt Eure Adler mit unsterblichem Ruhm bedeckt. Eine Armee von 100.000 Mann, befehligt von den Kaisern von Russland und Österreich, ist in weniger als vier Stunden aufgerieben und zerstreut worden. Wer euren Klingen entkam, ertrank in den Seen. Vierzig Fahnen, die Standarten der russischen Leibgarde, 120 Kanonen, zwanzig Generäle und mehr als 30.000 Kriegsgefangene sind die Ausbeute dieses auf immer berühmten Tages. Ihre so gerühmte Infanterie hat trotz ihrer Überzahl eurem Ansturm nicht standhalten können, und von nun an habt Ihr keine Gegner mehr zu fürchten. So wurde in zwei Monaten die dritte Koalition besiegt und aufgelöst. Der Frieden kann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Aber wie ich es schon meinem Volk vor der Überschreitung des Rheins versprochen habe, werde ich nur einen Frieden schließen, der uns Garantien gibt und unseren Alliierten Entschädigungen zusichert. Soldaten, als das französische Volk mir die kaiserliche Krone auf das Haupt setzte, habe ich auf Euch vertraut, um sie auf immer in jenem leuchtenden Ruhm zu halten, welcher in meinen Augen allein ihren Wert ausmacht. Aber im selben Augenblick dachten unsere Feinde daran, sie zu zerstören und sie zu entehren! Und diese Eisenkrone, erobert mit dem Blut so vieler Franzosen, wollten sie mich zwingen, sie einem unserer grausamsten Feinde aufzusetzen! Tollkühne Projekte, welche Ihr am Jahrestag der Krönung Eures Kaisers vernichtet und zerstört habt! Ihr habt sie gelehrt, dass es viel leichter ist, uns zu trotzen und bedrohen denn uns zu besiegen. Soldaten, sobald alles für das Schicksal und den Wohlstand unserer Heimat Notwendige getan sein wird, werde ich Euch nach Frankreich zurückführen. Dort werdet ihr zum Objekt meiner zärtlichsten Fürsorge werden. Mein Volk wird Euch mit Freude wiedersehen, und es wird genügen zu sagen: Ich war bei der Schlacht von Austerlitz, damit man antwortet: Siehe da, ein tapferer Mann. Französisches Original: Soldats, je suis content de vous. Vous avez, à la journée d'Austerlitz, justifié tout ce que j'attendais de votre intrépidité; vous avez décoré vos aigles d'une immortelle gloire. Une armée de 100.000 hommes, commandée par les empereurs de Russie et d'Autriche, a été, en moins de quatre heures, ou coupée ou dispersée. Ce qui a échappé à votre fer s'est noyé dans les lacs. Quarante drapeaux, les étendards de la garde impériale de Russie, cent vingt pièces de canon, vingt généraux, plus de 30.000 prisonniers, sont le résultat de cette journée à jamais célèbre. Cette infanterie tant vantée, et en nombre supérieur, n'a pu résister à votre choc, et désormais vous n'avez plus de rivaux à redouter. Ainsi, en deux mois, cette troisième coalition a été vaincue et dissoute. La paix ne peut plus être éloignée; mais, comme je l'ai promis à mon peuple avant de passer le Rhin, je ne ferai qu'une paix qui nous donne des garanties et assure des récompenses à nos alliés. Soldats, lorsque le peuple français plaça sur ma tête la couronne impériale, je me confiai à vous pour la maintenir toujours dans ce haut éclat de gloire qui seul pouvait lui donner du prix à mes yeux. Mais dans le même moment nos ennemis pensaient à la détruire et à l'avilir! Et cette couronne de fer, conquise par le sang de tant de Français, ils voulaient m'obliger à la placer sur la tête de nos plus cruels ennemis! Projets téméraires et insensés que, le jour même de l'anniversaire du couronnement de votre Empereur, vous avez anéantis et confondus! Vous leur avez appris qu'il est plus facile de nous braver et de nous menacer que de nous vaincre. Soldats, lorsque tout ce qui est nécessaire pour assurer le bonheur et la prospérité de notre patrie sera accompli, je vous ramènerai en France; là, vous serez l'objet de mes plus tendres sollicitudes. Mon peuple vous reverra avec joie, et il vous suffira de dire, J'étais à la bataille d'Austerlitz, pour que l'on réponde, Voilà un brave. Schlachtfeld heute Das leicht hügelige Gelände ist weiterhin von der Landwirtschaft geprägt, und es hat sich seit der Schlacht − abgesehen von der Ausdehnung der Dörfer − wenig geändert. Die Autobahn D 1 führt im Norden über das Schlachtfeld. Die Sehenswürdigkeiten sind nur bedingt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Besonders erwähnenswert sind das Schloss Austerlitz der Grafen Kaunitz und der Grabhügel des Friedens (Mohyla míru) auf dem Pracký kopec (Pratzeberg), jeweils mit kleinen Museen. Die vier Statuen des Grabhügels symbolisieren die Gefallenen Frankreichs, Österreichs, Russlands und das mährische Schlachtfeld. Im Inneren des Grabhügels befindet sich eine Kapelle mit einem Totenhaus mit Gebeinen Gefallener. Allein die Teiche im Süden des Schlachtfeldes existieren nicht mehr, da sie trockengelegt sind. Zuerst erfolgte 1824 die Trockenlegung des Großen Mönitzer Teiches. Dann wurde 1834 auch der Satczaner Teich zu Ackerland, da sich die daraus gefangenen Fische kaum verkaufen ließen, weil sich im Teich Überreste der in der Schlacht gefallenen Soldaten befanden. Jean Rapp (* 27. April 1771 in Colmar; † 8. November 1821 in Rheinweiler) war ein französischer Lieutenant-général und Graf. Leben und Wirken Er wurde als Sohn des Hausmeisters des Colmarer Rathauses geboren und trat 1788 in die französische Armee ein. Rapp zeichnete sich während der Revolutionskriege in Ägypten und Deutschland aus und machte aufgrund seiner Tapferkeit und Geradlinigkeit eine steile Karriere. Anfangs einfacher Soldat, war er nach seiner hervorragenden Leistung in der Schlacht bei Austerlitz 1805 bis in den Rang eines Général de division und Adjutanten von Napoleon Bonaparte aufgestiegen. 1809 wurde er als „Jean Comte de Rapp“ in den Grafenstand erhoben. Als Gouverneur von Danzig verteidigte er die Stadt noch fast ein Jahr lang nach dem Rückzug der Truppen Napoleons aus Russland. Nachdem er sich Ende November 1813 ergeben hatte, wurde er als Gefangener nach Russland gebracht und kehrte erst im Juli 1814 nach Paris zurück. Nach der Rückkehr Napoleons aus der Verbannung auf Elba unterstützte er den Kaiser in den Hundert Tagen. In der Restauration allerdings bot Rapp dem französischen Königshaus seine Dienste an und wurde Kämmerer von König Ludwig XVIII. Er starb am 8. November 1821 in Rheinweiler (heute zur Gemeinde Bad Bellingen gehörend) in Baden – wo er sich 1817 niedergelassen hatte – an Magenkrebs. Seine Heimatstadt Colmar ließ ihm 1856 ein Denkmal auf dem Champ de Mars errichten. Die Inschrift lautet „Ma parole est sacrée“ (Mein Ehrenwort ist heilig). Rapps Herz wird in einem Schrein in der Colmarer Kirche Saint-Matthieu (ehemals Franziskanerkirche) aufbewahrt. Familie 1805 arrangierte Napoleon Bonaparte Rapps Heirat mit der ältesten Tochter von Ignace-Joseph Vanlerberghe, Josepha Barbe Rosalie. Diese Ehe war jedoch nicht glücklich und dauerte nur vom 28. März 1805 bis 1. Juli 1811, das Paar wurde kinderlos geschieden. Aus der Beziehung mit seiner Danziger Geliebten, Juliane Böttcher, gingen zwei Kinder hervor: Adèle Julie Jeanne von Rapp (1812–1880) ∞ Eduard Anselm von Rotberg, bayerischer Generalleutnant Jean (Hans) Böttcher-Rapp (1814–1846), gefallen als französischer Offizier in Djidjelli, Algerien Rapp heiratete am 22. Januar 1816 Albertine Charlotte Freifrau von Rotberg (* 2. September 1797; † 1. Juni 1842) mit der er zwei Kinder hatte. Johann Wolfgang von Goethe widmete der Gräfin Rapp zwei Gedichte. Albertine heiratete am 19. Mai 1831 Georg Drummond den 14. Earl of Perth. Kinder aus der Ehe mit Albertine von Rotberg: Maximilian Karl (1816–1828) Emilie Mélanie Mathilde (1817–1899) ∞ Adrian John Hope (englischer Bankier) Ehrungen Sein Name ist am Triumphbogen in Paris in der 14. Spalte eingetragen. 1813 erhielt er das Großkreuz des Ordre de la Réunion. Am 29. August 1814 wurde ihm das Großkreuz der Ehrenlegion verliehen. 1821 wurde er Commandeur des Ordre royal et militaire de Saint-Louis. Auch von den mit Napoleon verbündeten Staaten erhielt Rapp Orden, so das Großkreuz des badischen Hausordens der Treue und das Großkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens. Fort Rapp heißt im Original das 1874–1877 erbaute und später umgangssprachlich so genannte Fort des Hautes Perches in Belfort. Nach Rapp wurde auch nach 1918 das ehemalige Fort Moltke in Reichstett benannt, eine der wichtigsten preußischen Festungen des Festungsgürtels um Straßburg. Napoléon Bonaparte (* 15. August 1769 in Ajaccio auf Korsika; † 5. Mai 1821 in Longwood House auf St. Helena im Süd-Atlantik) war ein französischer Staatsmann und Feldherr. Er war General der französischen Revolutionsarmee, von 1799 bis 1804 Erster Konsul der Französischen Republik, von 1804 bis 1814 und erneut 1815 als Napoleon I. (frz. Napoléon Ier) Kaiser der Franzosen, 1805 König von Italien und 1806 bis 1813 Protektor des Rheinbundes. Bedeutung Napoléon Bonaparte gilt als einer der fähigsten militärischen Führer aller Zeiten. Es gelang ihm in kurzer Zeit, fast ganz Europa unter seine direkte oder indirekte Kontrolle zu bringen. Er selbst machte sich zum Kaiser der Franzosen und Verwandte und Vertraute zu Königen und Fürsten der eroberten Länder. Nicht minder bedeutsam ist Napoléons staatsmännische Aufbauleistung in der Zeit nach der Französischen Revolution. Sein Gesetzbuch Code Civil gilt in Frankreich bis heute und hatte seit seiner Veröffentlichung im Jahre 1804 einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung des bürgerlichen Rechts. Die von Napoléon erzwungene Abdankung des deutschen Kaisers Franz II. und die Beendigung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation, die Neuordnung deutscher Fürstentümer zu größeren Territorien wie auch der spätere Befreiungskampf gegen Napoléon förderten das deutsche Nationalgefühl und den Aufstieg Preußens bis hin zum Deutschen Reich. Leben Kindheit Napoléon wurde als Napoleone Buonaparte bzw. korsisch Nabulione in Ajaccio auf der italienischen Insel Korsika geboren, die nach einem langen Unabhängigkeitskrieg gegen Genua im Jahre 1768 an Frankreich verkauft wurde. Später fälschte Napoleon das Geburtsdatum auf den 15. August 1769, ein Zeitpunkt zu dem die Insel bereits französisch war. Er war der zweite Sohn von Carlo di Buonaparte und Letizia Ramolino, die gemeinsam 13 Kinder hatten, von denen jedoch nur acht die frühen Kindheitsjahre überlebten. Die Familie gehörte dem korsischen Kleinadel an und war seit dem frühen 16. Jahrhundert auf der Insel präsent. Ihre Wurzeln liegen in der italienischen Toskana. Napoléons Vater war der Sekretär von Pascal Paoli, einem korsischen Revolutionär und Widerstandskämpfer und hatte mit diesem für die Unabhängigkeit Korsikas gekämpft. Paoli war Napoléons Jugend-Vorbild. Als studierter Jurist hatte Napoléons Vater an einer korsischen Verfassung mitgearbeitet, beugte sich aber 1769 der französischen Oberhoheit. Er arbeitete fortan als Advokat bzw. Richter und als Winzer und Landwirt auf seinen Gütern. Darüber hinaus war er gewählter Adelsvertreter im korsischen Standesparlament und in Paris. Aufgrund seiner umfangreichen Bibliothek und dem Einfluss des Vaters interessierten sich seine älteren Söhne, darunter Napoléon, früh für Geschichte, Literatur und Jura. Jugend und militärische Ausbildung Dank eines königlichen Stipendiums, welches Ludwig XVI. für verarmte aber verdiente französische Adlige ins Leben gerufen hatte, zog der zehnjährige Napoleone – Napoléon, wie er nun genannt wurde – 1779 zusammen mit seinem Bruder Joseph nach Frankreich in ein Internat in Autun wo er – erst jetzt – die französische Sprache lernte. Danach ging er an die Kadettenschule von Brienne. Hier galt er als Stipendiat und einziger Korse als Außenseiter, aber auch als guter Schüler. Ein besonderes Talent entwickelte er in der Mathematik, außerdem interessierte er sich für die großen Helden der Geschichte wie Alexander den Großen und Julius Caesar. Seine Lieblingslektüre war – ähnlich wie bei Friedrich dem Großen – die Parallel-Biographien von Plutarch, in denen je ein bedeutender Grieche und Römer gegenübergestellt und in ihrem Wert als Vorbilder sittlich-heroischer Lebensführung abgewogen werden. Mit zwölf Jahren hegte er den Wunsch, zur See zu fahren. Als 1783 Großbritannien und Frankreich ihren Seekrieg beendeten, versuchte er sogar, in die britische Marine aufgenommen zu werden. 1784 wurde er in der École royale militaire in Paris angenommen und erreichte die Stadt am 21. Oktober. Da er weiterhin zur Marine wollte, kam er in die Artillerie-Klasse, wo er u. a. Hydrostatik, Differential- und Integralrechnung studierte. Am 24. Februar 1785 starb sein Vater an Magenkrebs und Napoléon übernahm die Rolle des Familienoberhauptes, die eigentlich seinem älteren Bruder Joseph Bonaparte zustand. Im gleichen Jahr konnte Napoléon sein Studium, aufgrund seiner guten Leistungen, vorzeitig beenden und erhielt, kaum 16 Jahre alt, sein Offizierspatent. Da die französische Marine in diesem Jahr keine Offiziere suchte, entschied er sich für das Regiment La Fère in Valence, der Korsika am nächsten gelegenen Garnisonsstadt. Dort nahm er als Leutnant im Januar 1786 seinen Dienst auf, bis er im Juni 1788 nach Auxonne versetzt wurde. Um seine Mutter zu entlasten, nahm er seinen elfjährigen Bruder Louis zu sich und kümmerte sich um dessen Erziehung. Literatur und Reformvorstellungen In seiner Freizeit widmete er sich der Literatur und der Schriftstellerei. Er las in dieser Zeit sehr viel und sehr umfangreich, von Romanen bis zu Lehrbüchern, von antiken Werken wie denen Platos bis hin zu neuzeitlichen Werken, wie z. B. von Voltaire, Corneille und Lavater, oder naturwissenschaftliche Werke wie Rollins Geschichte des Altertums, Buffons Histoire Naturelle oder Marignys Geschichte der Araber. Als Autodidakt brachte er sich ein umfangreiches Wissen bei. Als er sich auch zunehmend für Politik interessierte, wurde Jean-Jacques Rousseau sein großes Vorbild und eine konstitutionelle Monarchie wie die Großbritanniens schien ihm vorbildlich; Patriotismus, bzw. im Dienste des Volkes zu handeln, wurde sein Ideal. Zu dieser Zeit fing er auch selbst an zu schreiben. Unter anderem verfasste er einen Gruselroman mit politischem Hintergrund, den Versuch einer Geschichte Korsikas – wegen der ablehnenden Haltung Paolis, den er um Unterstützung bat, gab er dies enttäuscht auf -, und einen philosophischen Essay über menschliches Glück, den er für eine Preisausschreibung der Akademie von Lyon schrieb – kein Essay wurde für würdig gefunden, den Preis zu erhalten. Er vertritt hier die Auffassung, dass der Mensch geboren wird, um glücklich zu sein und „Sittlichkeit wird es geben, wenn die Regierungen frei sind.“ Ein Soldat der Revolution Als im Frühjahr des Jahres 1789 die Französische Revolution ausbrach, emigrierte Napoléon nicht, wie viele andere Offiziere, sondern wurde trotz seiner eigenen Adelsabstammung glühender Befürworter der Republik und deswegen bald zum Hauptmann befördert. Bonaparte versah zunächst nur einige unbedeutende Ordnungsaufgaben in der französischen Provinz und hielt sich zumeist in seiner Heimat Korsika auf, wo die Nationalbewegung einen neuen Aufschwung erlebte und die Unabhängigkeit von Frankreich anstrebte. Im Jahre 1792/93 erhielt Napoléon sein erstes militärisches Kommando und wurde mit der Befehlsgewalt über ein Freiwilligen-Bataillon der korsischen Nationalgarde für die Invasion nach Sardinien betraut, mit dem sich die Französische Republik seit 1792 im Krieg befand. Der Landungsversuch scheiterte jedoch, wofür Bonaparte vor allem die französischen Truppenteile verantwortlich machte. Die undurchsichtige Verwicklung seiner Brüder in einen Staatsstreich gegen den Führer der korsischen Unabhängigkeitsbewegung Pasquale Paoli zwang die Familie im Sommer 1793 Korsika fluchtartig zu verlassen und völlig verarmt nach Frankreich zu gehen. 1793 wurde Hauptmann Napoleon zur Belagerungsarmee vor Toulon kommandiert. Die Stadt wurde, unterstützt von der englischen Flotte, von königstreuen Royalisten gehalten. Am 25. November 1793 trug Napoleon dem Befehlshaber General Dugommier seinen Plan für den Sturm auf die Stadt vor. Dieser führte am 19. Dezember zur Eroberung von Toulon. Auf Grund der Empfehlung des sich in der Belagerungsarmee aufhaltenden Augustin Robespierre, des Bruders von Maximilien, wurde Napoleon im Alter von 24 Jahren dafür zum Brigadegeneral ernannt. Dies bildete den Auftakt seiner beispiellosen militärischen Karriere. Der Italienfeldzug und die Expedition nach Ägypten Nach der Entmachtung und Hinrichtung Robespierres fiel Napoléon in Ungnade und wurde kurzfristig in Haft genommen. Wenig später wurde er Kommandeur der Westarmee gegen die Royalisten in der Normandie. Am 5. Oktober 1795 schlug er im Auftrage Paul de Barras' und des Direktoriums, unter dem Einsatz von Geschützen, einen Aufstand der Royalisten in Paris nieder. Dieser Sieg brachte ihm das Vertrauen des Direktoriums und am 27. März 1796 den Oberbefehl über die Italienarmee. Zur selben Zeit lernte er Joséphine, die Geliebte Barras', kennen, die er am 9. März 1796 heiratete. Als Kommandierender General der schlecht ausgerüsteten französischen Truppen in Italien gelang es ihm mehrfach, die österreichischen Truppen zu besiegen. Österreich, unter der Führung von Erzherzog Karl, musste daraufhin den Frieden von Campo Formio annehmen. 1798 marschierte Napoléon in Ägypten ein, um Großbritanniens Zugang nach Indien zu stören. Napoléon, als selbstverstandener Förderer der Aufklärung, nahm Gelehrte auf seine Expedition mit. Der Stein von Rosetta ist ein bekannter Fund jener Expedition. Napoléons Expeditionsflotte wurde im August 1798 in der Seeschlacht von Abukir von der britischen Flotte unter Nelson fast völlig zerstört. Daher war Napoléon von der Versorgung auf dem Seeweg abgeschnitten. Er setzte seinen Ägyptischen Feldzug fort. Als ihn das Gerücht über einen bevorstehenden Umsturz in Frankreich erreichte, verließ er, unter Zurücklassung seiner Truppen, Ägypten am 23. August 1799 an Bord der Fregatte Muiron. Mit viel Glück segelte er durch die Blockade der Royal Navy und erreichte am 30. September Ajaccio auf Korsika. Das französische Festland betrat er bei St. Raphael wieder am 9. Oktober. Bürger Napoléon Bonaparte – Erster Konsul der Französischen Republik (1799–1804) In Europa formierte sich eine Koalition gegen Frankreich, die Royalisten wurden wieder mächtiger. In den darauf folgenden Wochen planten Emmanuel Joseph Sieyès und Roger Ducos, Direktoren der französischen Regierung, einen Staatsstreich. Dafür benötigten sie aber militärische Hilfe und Napoléon war ihr Mann um die Truppen zu führen. Am 9. November 1799 marschierte Napoléon mit seiner Armee in Paris ein und führte den Staatsstreich des 18. Brumaire VIII durch. Darauf bootete er Sieyès und Ducos aus und ernannte Jean-Jacques Cambacérès und Charles-François Lebrun als zweiter und dritter Konsul. Sie hatten keine politische, sondern nur beratende Kompetenzen. Der 30-jährige Bonaparte wurde so als Erster Konsul faktisch zum Alleinherrscher. Er vollzog mehrere dauerhafte Reformen im Bildungswesen, in der Verwaltung sowie im Rechts- und Finanzwesen. Seine Gesetzessammlung, der Code Civil oder Code Napoleon, wie sie nach Napoléon auch genannt wurde, hat bis zum heutigen Tag in vielen Ländern Bedeutung. Im Jahre 1800 griff Napoléon Österreich an und besiegte es erneut, vor allem in der Schlacht bei Marengo am 14. Juni 1800. In der Schlacht fiel sein enger Mitstreiter General Desaix. Danach unterschrieben auch die Briten einen Friedensvertrag. 1802 ließ Napoléon die Sklaverei in den französischen Kolonien wieder einführen, was auf Haiti 1804 erneut zu einem Aufstand führte, der dem Land schließlich die Unabhängigkeit brachte. Im gleichen Jahr war Thomas Jefferson bereit, New Orleans von Napoléon zu kaufen, der kurz zuvor der unumstrittene Herrscher von Frankreich geworden war und Louisiana von Spanien erworben hatte. Jefferson sandte James Monroe nach Paris, um die Verhandlungen beim Verkauf von Louisiana zu unterstützen. Nach einer aufgedeckten Verschwörung im August 1803 um Georges Cadoudal, Pichegru und General Moreau, die ein Attentat im Malmaison auf Napoléon planten, ließ Bonaparte den Herzog von Enghien als Führer der Royalisten entführen, verurteilen und erschiessen. Dies schadete Napoléon außenpolitisch insbesondere in Deutschland und Preußen, da man die eigenen Souveränitätsrechte bedroht sah. Innenpolitisch hatte Bonaparte jedoch mit dieser „terroristischen Hinrichtung“ (Louis Bergeron) alle weiteren royalistischen Komplotte erstickt und die Zustimmung der breiten Bevölkerung hinter sich. Napoléon I. – Kaiser der Franzosen (1804–1815) Die Kaiserkrönung Nachdem Napoléon seinen Einfluss auf die Schweiz und Deutschland vergrößert hatte, gab eine Meinungsverschiedenheit über Malta den Briten einen Vorwand, um Frankreich 1803 den Krieg zu erklären und die französische royalistische Opposition zu unterstützen (Beginn der Napoleonischen Kriege). Nachdem ihm in einer Volksabstimmung die Kaiserwürde angetragen wurde, krönte sich Napoléon am 2. Dezember 1804 in der Zeremonie selbst zum Kaiser. Am 26. Mai 1805 wurde Napoléon im Mailänder Dom mit der Eisernen Krone der Langobarden zum König von Italien gekrönt. Austerlitz Im April 1805 unterzeichneten Großbritannien und Russland einen Vertrag, um Holland und die Schweiz zu befreien. Österreich trat der Allianz bei, nachdem Genua annektiert und Napoléon zum König Italiens ausgerufen worden war. Napoléon bereitete eine Invasion von England vor und hatte dazu Invasionstruppen von 150.000 Mann bei Boulogne versammelt. Der französische Plan, gemeinsam mit den Spaniern die Briten zur See zu schlagen, schlug bei Trafalgar fehl und die Briten erlangten die dauerhafte Herrschaft über die Weltmeere. Angesichts der drohenden Übermacht von Großbritannien, Russland und Österreich war es entscheidend für Napoléon, die Großmächte einzeln zu vernichten. Der erste Schlag traf mit einer Blitzkampagne die Österreicher in der Schlacht von Elchingen bei Ulm (25. September – 20. Oktober 1805), wo General Karl Mack von Leiberich gezwungen wurde, mit seiner gesamten Armee von anfangs 70.000 Mann zu kapitulieren. Damit stand Napoléon der Weg nach Wien offen: Nach kleineren Scharmützeln entlang der Donau gelang seinen Truppen am 13. November die kampflose Einnahme Wiens. Im Anschluss lockte Napoléon die Russen und Österreicher durch geschickte Vortäuschung eigener Schwäche in die Schlacht bei Austerlitz (auch Dreikaiserschlacht), die er am 2. Dez. 1805 gewann. Krieg gegen Preußen Im Ergebnis der Schlacht von Austerlitz wurde Napoléon faktisch Herrscher über die meisten Gebiete Europas. Die daraufhin, im Mai 1806, begonnenen Verhandlungen zwischen England und Frankreich scheiterten aber am Widerstand Preußens gegen die von Napoleon vorgeschlagene Aufteilung Deutschlands. Ein preußisches Ultimatum vom 26. August 1806 forderte, Napoleon solle seine Truppen bis zum 8. Oktober über den Rhein zurückführen. Napoleon stieß daraufhin mit seinen Truppen vom Main aus durch Thüringen auf die preußische Hauptstadt Berlin vor. Im Oktober 1806 kam es zu der Schlacht bei Jena und Auerstedt, in der die preußischen Truppen vernichtet wurden. Die französischen Truppen marschierten in Berlin ein. Mit den verbliebenen Truppen setzte Preußen den Kampf an der Seite der russischen Armee fort. Erst nach weiteren blutigen Schlachten (z. B. die Schlacht bei Preußisch Eylau) wurde der Krieg endlich beendet. Als Napoleon am 21. Juni 1807 einen Waffenstillstand mit Russland schloss, hatte er – bis auf England, Schweden und das Osmanische Reich – sämtliche europäische Staaten erobert oder mit Verträgen an sich gebunden. Nur wenige Wochen später kam es am 9. Juli zum Frieden von Tilsit, in dem festgelegt wurde, dass Preußen die Hälfte seines Staatsgebietes abtreten und 120 Millionen Francs an die Franzosen zahlen musste. Napoléon setzte mit der Kontinentalsperre einen europaweiten Handelsboykott gegen Großbritannien durch und setzte einen neuen König in Spanien ein. Die Spanier erhoben sich und es gelang Napoléon nicht, den Aufstand niederzuschlagen. Die Heirat mit Marie Louise Während Napoleon in Spanien kämpfte, marschierte die österreichische Armee unter Erzherzog Karl von Österreich in Bayern ein. Napoleon war aus Spanien, über Paris nach Bayern geeilt und traf am 16. April 1809 in Donauwörth ein. Am 21. Mai 1809 überquerten seine Truppen südöstlich Wiens die Donau. In der Schlacht von Aspern-Essling stoppten die Österreicher den französischen Vormarsch. Diese Schlacht wurde zur ersten Niederlage Napoleons. In der Schlacht bei Wagram konnte er aber letztendlich Erzherzog Karl besiegen. Im Friede von Schönbrunn musste Österreich daraufhin auf Dalmatien, Krain und das Küstenland verzichten. Das Land musste der anti-englischen Kontinentalsperre beitreten und sein Heer auf 150 000 Mann reduzieren. Ferner wurde ein Militärbündnis zwischen Österreich und Frankreich geschlossen. Im selben Jahr ließ sich Napoléon von Joséphine scheiden, da ihre Ehe kinderlos blieb. Josephine hatte ihre Unfruchtbarkeit schon länger geahnt, aber aus Angst vor einer Scheidung die Behauptung aufgestellt, er könne ihr keine Kinder zeugen, da sie zwei Kinder aus ihrer ersten Ehe hatte. Die Generäle und Politiker Napoléons bedrängten ihn Marie-Louise von Habsburg, die älteste Tochter des österreichischen Kaisers Franz I. zu heiraten. Die Ehe, bei deren Schließung vor allem politischer Vorzüge wie die Stärkung des österreichisch-französischen Bündnisses und der Legitimation des Kaiserreichs eine wichtige Rolle spielten, wurde im Jahr 1810 geschlossen. Leidtragende dabei war die Braut, seit ihrer Kindheit stand sie Napoléon ablehnend gegenüber. Schließlich wurde sie doch der Staatsräson geopfert. Außerdem brauchte Napoléon einen Nachfolger, den ihm Marie Louise 1811 schenkte, als sie Napoléon II. gebar. Napoléon versuchte zweimal, ihn als Erben einzusetzen, aber regiert hat er nie. Der Rußlandfeldzug Zar Alexander I. von Russland war Ende 1810, aus wirtschaftlichen Gründen, nicht bereit, sich an der von Napoléon verhängten Kontinentalsperre gegen England zu beteiligen. Da Napoléon die Kontinentalsperre als einziges Kampfmittel gegen England ansah, führte diese Entscheidung dazu, dass er am 24. Juni 1812 mit seiner Grande Armée aus rund 612.000 Soldaten den Memel überschritt. Sein Plan für den Rußlandfeldzug war, wie in den bisherigen Blitzfeldzügen eine schnelle spektakuläre Entscheidungsschlacht herbeizuführen, die den Krieg bald beenden und Friedensverhandlungen einleiten sollte. An eine Besetzung Russlands war nicht gedacht. Doch die russischen Truppen unter der Führung von Barclay de Tolly wichen in die Weiten des Landes aus. Der neue Befehlshaber Feldmarschall Kutusow stellte sich Napoleon erst in der Schlacht von Borodino, vor den Toren Moskaus, in der 50.000 Mann auf beiden Seiten ihr Leben ließen. Durch diesen Pyrrhussieg gelang es Napoléon zunächst, ohne weiteren Kampf Moskau einzunehmen. Von 250.000 Einwohnern waren 15.000 geblieben; die meisten hatten Moskau verlassen, alles Essbare mitgenommen und die Stadt in Brand gesetzt. Die Soldaten der Grande Armée litten unter Hunger und Krankheiten. Der Zar verweigerte Verhandlungen. Am 18. Oktober gab Napoleon den Befehl zum Abmarsch. Fehlender Nachschub, Krankheiten sowie die Angriffe der russischen Kosaken setzten den französischen Truppen schwer zu. In der Schlacht an der Beresina wurde Napoleons Grande Armee endgültig zerschlagen. Nur 40.000 napoleonische Soldaten übertraten im Dezember 1812 die preußische Grenze. Napoléon war schon vorher nach Paris geflohen, um eine neue Armee aufzustellen. Durch diese schwere Niederlage Frankreichs ermutigt, griffen mehrere Nationen in Europa gegen Frankreich zu den Waffen. Die endgültige Niederlage der Franzosen kam 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig. 1814 bildete sich ein Bündnis aus Großbritannien, Russland, Preußen und Österreich gegen Napoléon. Der Feldzug von 1814 auf französischem Boden gilt auch heute noch militärgeschichtlich betrachtet strategisch wie taktisch als Napoléons „Meisterstück“ und Illustrierung napoleonischer Taktik überhaupt: Mit deutlich unterlegenen Kräften durch geschicktes und temporeiches Manövrieren den zahlenmäßig drückend überlegenen, aber getrennt marschierenden Feind jeweils einzeln zu schlagen. Auf Grund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit nahmen die alliierten Truppen jedoch am 31. März Paris ein. Elba, Herrschaft der Hundert Tage und Waterloo Nachdem Napoléon geschlagen war, dankte er zum ersten Mal am 11. April 1814 in Fontainebleau ab und wurde auf die Mittelmeerinsel Elba verbannt. Dort landete er am 4. Mai 1814. Als Herrscher über die damals 10.000 Einwohner behielt er seinen Kaisertitel. Ermutigt von Meldungen über die wachsende Unzufriedenheit des französischen Volkes mit der Herrschaft Ludwigs XVIII. war Napoleon am 1. März 1815 von seinem Exil auf der Insel Elba nach Frankreich zurückgekehrt. Die Armeen, die ihn aufhalten sollten, empfingen ihn als ihren Führer. Er erreichte Paris und regierte weitere 136 Tage. Diese Zeit wird auch als die Herrschaft der Hundert Tage bezeichnet. Österreich, Russland, England und Preußen hatten sich daraufhin auf dem Wiener Kongress zum militärischen Eingreifen entschieden. Am 25. März erneuerten sie ihre große Allianz von 1814 und verpflichteten sich, eine Armee von insgesamt 700.000 Mann aufzustellen. Napoleon wusste, dass er einem solchen Heer nichts Gleichwertiges entgegenzustellen hatte und entschied sich für einen Präventivschlag, solange die Armeen der Österreicher und Russen sich noch nicht mit den englischen und preußischen Truppen vereinigt hatten. Zu diesem Zweck baute er bis Mitte Juni ein neues, schlagkräftiges Heer auf und verließ am 12. Juni Paris, um das Kommando über die rund 128.000 Mann starke „Armée du Nord“ zu übernehmen. Am 15. Juni überschritt die französische Armee die Grenze zu Belgien und stand zwischen den Verbündeten. Am 16. Juni schlug er die Verbündeten in der Schlacht bei Quatre-Bras und der Schlacht bei Ligny. Am 18. Juni 1815 griff Napoléon die Briten unter dem Herzog von Wellington nahe dem belgischen Ort Waterloo an. Als die preußischen Truppen unter Marschall Blücher den Briten zu Hilfe kamen war die Schlacht verloren. Das Ende dieser Schlacht markiert gleichzeitig das Ende der Napoleonischen Kriege. Verbannung, das Ende auf St. Helena und Aufbahrung Napoléon musste am 22. Juni 1815 erneut abdanken. Die meisten der durch seine Eroberungskriege verursachten Veränderungen auf der politischen Landkarte wurden im Zuge des Wiener Kongress wieder rückgängig gemacht. Napoléon wurde auf die britische Insel St. Helena im Südatlantik verbannt. Dort schrieb er seine Memoiren und starb am 5. Mai 1821. Sein Leichnam wurde noch am selben Tag obduziert und am 9. Mai in einem vierfachen Sarg beigesetzt. Fast zwanzig Jahre nach seinem Tod wurde Napoléon Bonapartes Leichnam, am 15. Oktober 1840, exhumiert und in den Pariser Invalidendom überführt. Er ist dort seit dem 15. Dezember 1840 in einem Sarkophag aufgebahrt. Trivia Vermutungen über seine Todesursache Die Vermutung, Napoléon könnte sukzessiv durch Arsen vergiftet worden sein (zum Beispiel von General Montholon, der vielleicht seine eventuelle Rückkehr nach Frankreich verhindern wollte), ist heute widerlegt. In der medizinischen Fachliteratur ist überzeugend dargelegt, dass Napoléon an fortgeschrittenem Magenkrebs mit Lymphknotenbefall verstarb; aller Wahrscheinlichkeit nach war eine durch das Karzinom ausgelöste starke Magenblutung die unmittelbare Todesursache. Neue Forschungsergebnisse legen darüber hinaus nahe, dass der bösartige Tumor nicht wie früher vermutet familiär bedingt war - bis heute sind die Todesursachen anderer Familienmitglieder nicht geklärt - vielmehr sei die Erkrankung auf eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen [1]. Eine Beschleunigung des Todes durch falsche ärztliche Therapie ist dabei nicht auszuschließen; häufige Einläufe und Abführmittel hatten offenbar schweren Kaliummangel und Herz-Rhythmus-Störungen hervorgerufen, wie ein amerikanischer Gerichtsmediziner 2004 darlegte. In den 1960er-Jahren wurde zwar in einer Haarprobe Napoléons Arsen in etwa fünffach höherer Konzentration als normalerweise üblich entdeckt; diese Dosis wäre jedoch kaum tödlich gewesen. Es gibt verschiedene Theorien, wie es zu dieser, wenn auch noch nicht lebensgefährlichen, Arsenanreicherung in Napoleons Haaren gekommen ist: So wurden Weinfässer damals mit einer arsenhaltigen Lösung gereinigt, und Napoleon, der gerne Wein trank, könnte das Spurenelement auf diese Weise zu sich genommen haben. Vielleicht bekam er auch Arsen in Form eines Medikamentes gegen Appetitmangel verabreicht (Fowlersche Lösung). Es gibt auch die Theorie, dass Napoléon von seiner Tapete vergiftet wurde. Diese enthielt nämlich den aus Kupferarsenit bestehenden Farbstoff „Scheeles Grün“. In trockenem Klima waren diese Farbpigmente ungefährlich, doch in dem feuchten Klima auf St. Helena zersetzten sie sich und gaben gasförmiges Trimethylarsen frei, welches Napoléon eingeatmet haben könnte. Die Annahme, dass das Arsen erst nach Napoléons Tod zur Konservierung auf die Haare aufgetragen wurde, scheint dagegen durch kürzliche Untersuchungen widerlegt, die Arsen auch im Inneren der Haare nachweisen konnten. In jedem Fall war das Arsen aber, wie dargelegt, nicht die letztliche Todesursache Napoléons. Der Historiker Paul Johnson brachte in seinem Werk „Napoleon: A life“ die Hypothese auf, dass der britische Kommodore Parker Templington ebenso eine Mitverantwortung am Tode Napoléons getragen haben könnte. Der Kommodore, so spekuliert Johnson, dessen stark frankophobe Einstellung mehrfach dokumentarisch erwähnt wurde, könne von Napoléons Magenleiden gewusst haben. Als einer der zuständigen Flottenkommandeure, für den betreffenden Bereich des Antlantischen Ozeans, war er in jedem Falle mehrfach mit dem abgedankten Kaiser auf St. Helena zusammengetroffen. Templington hatte ohne Zweifel Zugang zu allen in Frage kommenden Substanzen, die das Ableben Bonapartes beschleunigen konnten, wozu neben Arsen auch ein reicher Fundus an scharfen Speisen und Gewürzen zählte, die Templington nachweislich auf seinen Schiffen mitgeführt hatte. Bei gemeinsamen Mahlzeiten könne der Kommodore so einerseits von Bonapartes Beschwerden erfahren und in weiterer Konsequenz auf zwei Wegen dem schnellen Tode Napoléons zugearbeitet haben, meint Johnson. Diese Vermutung erscheint insofern sinnvoll, als dass Templington ebenso wie Napoléon ein Verhältnis mit der Dänin Viktoria Kraus nachgesagt wurde, die später von Napoléon schwanger wurde. Jedoch galt Templington als Rationalist und Verstandesmensch, was eventuelle späte Rachegelüste zumindest als unwahrscheinlich erscheinen lässt. Die Krönung Es war eine ungewöhnliche Szene, als er die Krone Pius VII. aus den Händen nahm und sich selbst aufs Haupt setzte. Diese Szene war allerdings abgesprochen und keineswegs wie später dargestellt, die Handlung eines Diktators. Das Gemälde zu dieser Zeremonie stammt vom Maler Jacques-Louis David, der nachträglich die Mutter Napoléons I. auf einer Empore sitzend darstellte. Nachträglich, weil sie sich geweigert hatte, bei der Krönung anwesend zu sein. Der Kaiser bestand aber wenigstens im Bild auf deren Anwesenheit. Da die Zeremonie sich über Stunden hinzog, konnte der Kaiser von Zeit zu Zeit ein Gähnen nicht unterdrücken. Er hielt das Zepter in der Hand wie ein Kinderspielzeug und flüsterte seinem Bruder Joseph zu: „Wenn uns jetzt unser Vater sehen könnte!“ Die Kaiserin Joséphine war von der Krönung so beeindruckt, dass man sie spät abends dazu überreden musste, ihre Krone zum Schlafengehen abzulegen. Napoléon und die Frauen Trotz seiner eher geringen Körperlänge von rund 164 cm gab es in Napoléons Leben zahlreiche „Frauengeschichten“, größtenteils heimliche Affären, die man einerseits auf sein Charisma und andererseits auf eine ihm nachgesagte ausgeprägte Libido zurückführen könnte. Die erste wichtige Frau war Désirée Clary (1777 – 1860), die Schwägerin von Joseph Bonaparte und später Königin von Schweden und Norwegen wurde. Beide waren seit 1794 ein Paar, zwischen 1795 und 1796 verlobt, als Napoléon noch ein politisch unbedeutender General war, aber die Familie Désirées stellte sich gegen einen zweiten Bonaparte, und Napoléon lernte 1796 seine zukünftige Frau kennen. Désirée heiratete General Jean-Baptiste Bernadotte, den späteren schwedisch-norwegischen König, von dem sie am 4. Juli 1799 einen Sohn Oscar bekam. Auf ihre Bitte hin wurde Napoléon Pate dieses Kindes. Ausgerechnet Bernadotte ist zu diesem Zeitpunkt als Kriegsminister Vorgesetzter Napoléons. Napoléon war zweimal verheiratet: seine erste Frau war Joséphine, geboren als Marie Josèphe Rose Tascher de la Pagerie (1763 – 1814) und Witwe des Vicomte de Beauharnais, welche er zur Kaiserin Joséphine von Frankreich krönte und deren Kinder Eugène und Hortense er adoptierte. Da die Ehe kinderlos blieb, ließ sich Napoléon von Joséphine am 5. Dezember 1809 aus politischen Erwägungen und in beiderseitigem Einvernehmen scheiden. Joséphine durfte ihren Kaiserinnen-Titel und den gemeinsamen Wohnsitz Schloss Malmaison behalten. Seine zweite Frau war die Erzherzogin Marie-Louise von Habsburg (1791 – 1847), auch sie wurde zur Kaiserin gekrönt. Aus der Ehe mit Marie-Louise ging ein Kind hervor, Napoléon-François-Charles-Joseph Bonaparte (1811 – 1832), Franz Herzog von Reichstadt, der am Tag seiner Geburt zum König von Rom ausgerufen wurde, jedoch nie regierte. Napoléon hatte schon während seiner Ehe mit Joséphine die folgenden zwei illegitimen Kinder von Mätressen: Aus der Verbindung mit Eleonore Denuelle de la Plaigne (1787 – 1868): Graf Charles Léon Denuelle (1806 – 1881) Aus einer sieben Jahre währenden Liebesbeziehung mit Gräfin Maria Walewska (1786 – 1817), seiner „polnischen Frau“: Graf Alexandre Colonna-Walewski (1810 – 1868) Beide Söhne hatten ihrerseits Nachkommen. Weitere Kinder: Émilie Louise Marie Françoise Joséphine Pellapra von Françoise-Marie LeRoy Karl Eugin von Mühlfeld von Victoria Kraus Hélène Napoleone Bonaparte (1816 – 1910) von Gräfin Montholon Barthélemy St Hilaire (19. August 1805 – 24. November 1895) Zu Napoléons weiteren Geliebten gehörten u. a. die Schauspielerinnen Marguerite Josephine George, genannt Georgina, und Cathérine Josephine Duchesnois; Madame Duchâtel, Frau eines älteren Staatsrates; Carlotta Gazzani, eine genuesische Tänzerin, die von Napoléon zur Vorleserin von Joséphine ernannt wird, und teilweise Frauen seiner Offiziere. Napoléons literarischer Nachlass Seine wohl erste literarische Arbeit „Die Geschichte Korsikas“, verfasste Napoléon im Alter von nur 16 Jahren. Später schrieb er vor allem über seine Feldzüge, oder er verfasste Abhandlungen mit besonderer militärischer Bedeutung (wie etwa über die Versorgung belagerter Städte mit Mehl). Mit dem Werk „Übersicht der Kriege Caesars“ legte er eine militärhistorische Arbeit vor, die auch eine Biographie Caesars beinhaltet. Weniger bekannt ist, dass Napoléon der wohl einzige Kaiser ist, der einen Liebesroman schrieb: Schon während der Revolutionszeit verfasste er Clisson et Eugénie, ein Werk, das seine Leidenschaft für Désirée Clary, die zukünftige Königin von Schweden, widerspiegelt. Sonstiges Er hat vermutlich als erster europäischer Feldherr die Lehren Sunzis studiert und befolgt, dessen Buch Die Kunst des Krieges erst im Jahre 1782 in die französische Sprache übersetzt worden war. Nach seinem Tod wollten viele seiner Anhänger nicht glauben, dass ihr Kaiser tot sei. Es entstand die Sage, dass er in den Kyffhäuser im Harz geritten sei und sich dort im Schwertkampf mit Kaiser Barbarossa selbst gemessen habe. Er verlor den Kampf, wodurch Barbarossa von seinem Fluch erlöst wurde. Seitdem soll Napoleon in dem Berg schlafen. Condition: Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand., Kontinent: Europa, Bundesland: Paris, Land & Region: Frankreich, Motiv: Militär & Schlachten, Alter/Originalität: Original 1800-1899

ab8219.com Insights ab8219.com Exklusiv
  •  Popularität - 1.951 blicke, 2.9 views per day, 666 days on eBay. Super hohe von blicke. 0 verkauft, 1 verfügbar.
  •  Preis -
  •  Verkäufer - 3.180+ artikel verkauft. 0% negativ bewertungen. Verkäufer mit Top-Bewertung! Schiffe pünktlich mit Tracking, 0 Probleme mit vergangenen Verkäufen.
Ähnliche Artikel Items